Veranstaltungen, Bilder


„Spurensuche am Nil“ im „Medientreff 3“

Am 24. und 25. Oktober 2019 war es wieder soweit: Frau Ruth Schmidhammer kam in der Rolle einer ägyptischen Königin an die Mittelschule Innichen, um die Schüler/-innen der drei ersten Klassen der Mittelschule in das Thema „Altes Ägypten“ einzuführen und dafür zu begeistern.

Die „Spurensuche am Nil“ ist ein Konzept zur Leseförderung, welches das Rollenspiel der Vermittler/-innen und der Teilnehmer/-innen in den Mittelpunkt stellt.

Dabei lernten die Schüler/-innen neue Sachbücher, aber auch belletristische Werke über das alte Ägypten kennen und entdeckten diese auf spielerische, handlungsorientierte Art.

In ihrer gewohnt gekonnten Art gelang es Ruth Schmidhammer auch heuer wieder, die Schüler/-innen in ihren Bann zu ziehen und eine gelungene Auftaktveranstaltung zur Stationenarbeit „Altes Ägypten“ anzubieten.

 


MUSIC IN ME

Ein Projekt der Lehrpersonen für Musik des Pustertaler Schulverbundes

 

240 SchülerInnen der Grundschulen und Mittelschulen des Pustertales, eine 10köpfige Lehrerband, das Schulorchester der Mittelschule Röd standen bei diesem gemeinsamen Projekt des Pustertaler Schulverbundes auf der Bühne und präsentierten Songs der bekanntesten Walt Disney Produktionen und TV-Serien.

 

Über 2000 Menschen haben die 4 Konzerttermine besucht, darunter ca. 1000 SchülerInnen und Lehrpersonen der Grund- und Mittelschulen des Pustertales (zwischen Mühlbach und Innichen) und der Osttiroler Mittelschule Nussdorf Debant, welche bei den zwei Schüleraufführungen dabei waren.

 


BEGABUNGS- UND BEGABTENFÖRDERUNG EINMAL ANDERS

Ausgewählte Schüler/-innen der beiden dritten Klassen entwickelten im April im Rahmen der Begabung- und Begabtenförderung zwei Sketches und führten diese dann ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in der Schulbibliothek Medientreff 3 vor.

 

Beim ersten Sketch handelte es sich um die „Barbara-Karlich-Show“, in der ein Talkshowmoderator vier Talkshowgäste interviewte, und beim zweiten um die Wahlveranstaltung „Alles für mein Innichen - Wir stellen uns der Wahl“, bei der zwei Bürgermeisterkandidaten und eine -kandidatin ihre Ideen für die Umgestaltung von Innichen vorstellten. Mit ihren Argumenten wollten sie vor allem die Jugend von sich überzeugen. Anschließend erfolgte die „Bürger-meisterwahl“ durch das Publikum

 

Auf diese Weise konnten theaterbegeisterte Schüler/-innen ihre kreativen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

 

                                                                                                                                                                                Lisbeth Holzer

 

Schule im Netzwerk mit außerschulischen Partnern im Dienst von Menschen in Not

Zum wiederholten Male engagierte sich die Mittelschule auf Initiative der Lehrpersonen Klara Lampacher, Lisbeth Holzer und Roberta Webhofer für die Krebshilfe Hochpustertal. Auch in diesem Schuljahr gelang es, Schülerinnen und Schüler dafür zu gewinnen, im Rahmen von Wahl- und Wahlpflichtfächern sowie eines Teils ihrer Freizeit ein Weihnachtsspiel mit musikalischer Umrahmung einzustudieren. Und sogar bühnenreif musste das Ganze werden! Schließlich ging es darum, eine vorweihnachtliche Benefizveranstaltung im Haus Sexten zu gestalten.

Am 4. Dezember, dem 2. Adventsonntag, war es soweit. Ein bunt gemischtes Publikum aus Schülereltern, Funktionären der Krebshilfe Hochpustertal, Lehrpersonen, Freunden und Interessierten fand sich ein. Das hohe spielerische und muiskalische Niveau der Schülerdarbietungen löste allenthalben Staunen und Begeisterung aus. Anlass zur Begeisterung gab es aber für die Veranstalter, allen voran die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrpersonen. Sie konnten sich über das gelungene Projekt und die erspielten Spendengelder freuen. LERNEN FÜR DAS LEBEN – das eigene sowie jenes unserer Mitmenschen. Dieses so oft angemahnte Ziel pädagogischer Bemühungen scheint mit diesem Projekt vollends erreicht.


Ein weiteres Beispiel nachhaltiger Zusammenarbeit von Schule und Vereinen zugunsten von Menschen in Notsituationen stellte die Benefizveranstaltung zugunsten der Krebshilfe Hochpustertal im Rahmen des Jubiläums zum vierzigjährigen Bestehen von „LA SALETTA“ dar. Ein Chor aus Schülerinnen und Schülern der Grundschulen Innichen und Vierschach unter der Leitung von Claudia Cadamuro gestaltete mit einer bunten Vielfalt musikalischer und szenischer Darbietungen die Feier mit. Die sprachliche Vielfalt der Liedtexte trägt zur kulturellen Offenheit unserer Schülerinnen und Schüler sowie zur Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen bei. Dass Schüler/innen gleichzeitig wirksam Menschen in Not unterstützen können, führt zu nachhaltigen Lernerfahrungen und entspricht den Zielsetzungen unseres überfachlichen Lernbereichs „Leben in der Gemeinschaft“, kurz LIG.


Auch im Religionsunterricht bieten sich Initiativen zugunsten von Menschen in Notsituationen an. Mag. Alois Joas schloss sich zu Adventbeginn mit seinen Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Innichen dem Spendenprojekt der kfb „Ein Bleistift für Bildung“ an.

 

Es ging darum, auf „Bildung als Menschenrecht“ hinzuweisen und mittels Spendengeldern den Mädchen im Massai-Gebiet Kenias eine Schulbildung und damit die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen.

 

Eine raumhohe Skulptur zur Darstellung einer Kombination aus alternativem Adventkranz und Weihnachtsbaum lud augenfällig zum Spenden ein.

 

 

Weitere Initiativen zum Projekt werden im Rahmen des Religionsunterrichts an den Grundschulen Innichen und Winnebach folgen.



Schulinterne Fortbildung (SCHILF): Freilichtmuseum Rotwandwiesen - Bellum Aquilarum

Fortbildung auf 2600m Höhe

 

Am Montag, dem 25. August 2014, trafen sich 12 Lehrpersonen des Schulsprengels Innichen auf den Rotwandwiesen zu einer Fortbildung der besonderen Art. Ziel war das Freilichtmuseum „Bellum Aquilarum“. Unter der fachkundigen Führung von Herrn Michieli Piero und Frau Wisthaler Sigrid wanderte die Gruppe auf die Elferscharte und bezwang somit einen Höhenunterschied von gut 700 m. Über steiles Gelände führte der Weg zu den Stollenanlagen. Auf dieser Höhe kämpften im Gebirgskrieg österreichisch-ungarische Soldaten gegen Italiener. Beim Erkunden der Stollen konnten sich die Lehrpersonen ein Bild davon machen, unter welch schwierigen Bedingungen dort gelebt und gekämpft wurde. Nicht nur die heftigen militärischen Auseinandersetzungen waren ein Problem, sondern vor allem das extreme Klima:  Kälte, Schnee, Lawinen und Steinschlag. Es fehlte oft am Notwendigsten. Hunger, Durst, Einsamkeit, Krankheit und Tod waren an der Tagesordnung. Beeindruckt hörten alle den Erzählungen der Begleitpersonen zu. Die Lehrpersonen tasteten sich durch die engen Stollen und schauten durch Schießscharten und Öffnungen der Beobachtungsposten auf eine grandiose Bergwelt, wenn sich der Nebel, der an dem Tag über den Gipfeln hing, für kurze Zeit hob.

 

Der Weg führte anschließend hinab zur Anderter Alpe, dem Basislager der österreichisch-ungarischen Truppen. Nach ausgiebiger Besichtigung desselben erfolgte die Rückkehr zu den Rotwandwiesen.

 

Die Veranstaltung war zu Ende und alle Beteiligten waren zufrieden. Sie hatten den „inneren Schweinehund“ besiegt und den steilen Weg auf sich genommen, um des 1. Weltkrieges zu gedenken, der vor 100 Jahren begonnen hatte. An Ort und Stelle hatten alle einen Eindruck vom Schrecken des Gebirgskrieges erhalten, dessen Beginn 1915 war, und der den Heimatdörfern arg zugesetzt hatte. Alle verstanden, welche Opfer dieser Krieg der Bevölkerung abverlangt hatte und waren froh, heute in einem Gebiet leben zu können, in dem Frieden herrscht.