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„Zusammen–wachsen“ auf dem Burger Hof in Prags

Die Schüler/-innen der Klasse 1 B der Mittelschule Innichen waren am 21. und 22. November 2018 gemeinsam mit den Begleitpersonen Anna Happacher, Lisbeth Holzer und Anita Oberhammer zu Gast auf dem Burger Hof in St. Veit/Prags. Ziel des Aufenthaltes war es, Natur mit allen Sinnen zu erfahren, Achtsamkeit zu entwickeln und als Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen.

 

Alex Unteregger, der Leiter des Burger Hofes, und die diplomierte Montessori- und Wildnispädagogin Verena Ladstätter verstanden es von Anfang an, die Schüler/-innen für die verschiedenen Aktivitäten zu begeistern. Neben sozialen Spielen und Vertrauensübungen zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls gab es für die Schüler/-innen ausreichend Gelegenheit, die Natur in der Umgebung des Burger Hofes mit allen Sinnen zu erfahren und sich darin frei zu bewegen. Sie sammelten verschiedene Naturmaterialien, mit denen sie bastelten, und Brennholz für den „Klassen-Scheiterhaufen“, der am Abend gemeinsam mit Wunsch- und Dank-Zettelchen der Schüler/-innen entzündet wurde. Sie stellten Schmuck aus Leder und Naturzahnpasta her und unternahmen eine Nacht- und eine Morgenwanderung.

 

Für das leibliche Wohl sorgte die Köchin Mathilde, die die Schüler/-innen und Begleitpersonen mit verschiedenen Köstlichkeiten verwöhnte.

 

Für alle Beteiligten waren es zwei erlebnisreiche Tage, an die sie sich noch lange erinnern werden.

 

Hier nun einige Kommentare der Schüler/-innen:

 

Andreas N.: Das Kämpfen hat mir gut gefallen. Das Feuermachen war schön.

 

Kenan: Auf dem Burger Hof haben wir viel Spaß gehabt. Wir haben gespielt und Rehe gesehen.

 

Vanessa: Der Schlafsaal war geräumig. Es ist auch toll gewesen, als wir Wipfel holen durften, denn da durften Greta und ich zusammen mit der Kettensäge die Wipfel fällen.

 

Samuel: Mir hat am besten gefallen, als wir Stockkampf gespielt haben.

 

Greta T.: Mir hat es auf dem Burger Hof sehr gut gefallen, da wir viel unternahmen. Dass wir aus den Sachen, die wir im Wald gesammelt gaben, etwas gebastelt haben, war auch cool.

 

Ida: Die Wunsch-Schildkröte war toll. Das Lagerfeuer war auch cool, weil wir da die Zettel angezündet haben, auf die wir etwas draufgeschrieben hatten.

 

Greta L.: Ich erinnere mich an die Nachtwanderung, wo wir den Mond angeschaut haben, an das Lagerfeuer und das Schleichspiel. Mich hat gewundert, dass bei den Seilspielen alle zusammengearbeitet haben. Und mir hat noch gefallen, dass wir so viel im Freien waren und dass wir Rehe so nah gesehen haben.

 

Iftikhar: Mir hat nicht gefallen, als wir in der Nacht in den Wald gegangen sind. Die Spiele haben mir sehr gut gefallen.

 

Lea G.: Mir bleibt in Erinnerung, dass ich auf den umgefallenen Baum geklettert bin und dass wir gesungen haben.

 

Andreas W.: Am besten haben mir die Kätzchen gefallen und als wir „Mein Leben“ gesungen haben.

 

Magda: Mir hat es auf dem Burger Hof sehr gut gefallen, da wir Spiele gespielt haben und Sachen aus der Natur geholt haben und daraus etwas gemacht haben.

 

Luis: Mir hat das „Nettstreiten“ gut gefallen, weil es ein Kampfspiel ist, sich aber niemand verletzt hat. Das Lagerfeuer war eine schöne Erfahrung für mich und das Arbeiten mit den Werkzeugen war auch sehr cool.

 

Lea A.: Mir haben auf dem Burger Hof die Spiele gefallen. Mir bleiben die Katzen in Erinnerung. Die Nachtwanderung hat mir besonders gut gefallen.

 

Sophie: Mir hat es „af Burg“ sehr gut gefallen, weil wir sehr viele Spiele gemacht haben. Mir haben die verschiedenen Stationen gefallen, die sie vorbereitet hatten.

 

Stefan: Ich erinnere mich daran, dass wir Jungs alle die Robbe machten. Mir hat aber auch gut gefallen, dass wir ein Spiel am Lagerfeuer spielten.

 

Thomas: Mir bleibt in Erinnerung, dass wir so tolle Spiele gemacht haben und dass wir auf dem Burger Hof schlafen durften.

 

Hannes: Mir hat das Alleinsein am letzten Tag sehr gut gefallen. Man hatte keinen Stress und konnte entspannen. Mir hat auch der Stockkampf sehr gut gefallen, weil man mit den anderen sozusagen raufen konnte. Am besten hat mir gefallen, als wir Sachen aus Naturmaterialien gebastelt haben.

 


Mobbing – was t(n)un?

Mobbinghandlungen sind böse und wiederholte Angriffe sprachlicher oder körperlicher Art durch eine oder mehrere Personen. Täter versuchen, ein Opfer absichtlich zu erniedrigen und zu demütigen.

Dies erstreckt sich über einen längeren Zeitraum und betrifft nicht nur das schulische Umfeld der Kinder und Jugendlichen, sondern auch deren Freizeit. Mobbing kann sogar die familiären Situationen sehr beeinträchtigen.

Von direktem Mobbing spricht man, wenn Handgreiflichkeiten, Schubsen, Zerstören von Gegenständen, Erpressen von Geld, … im Spiel sind. Weniger offensichtlich und dadurch meist schwieriger zu erkennen und einzuordnen, sind indirekte Mobbingformen (Beleidigungen, Hänseleien, Beschimpfungen, Ausschluss aus der Gruppe…).

Mobbingopfer sind nicht immer leicht zu erkennen. Betroffene ziehen sich oft mehr und mehr zurück, meiden Kontakte und werden plötzlich zu „Einzelkämpfern“. In schwerwiegenden Fällen kann Mobbing sogar zu körperlichen Beschwerden führen.

 

Konflikt oder Mobbing?

 

Es gehört zum Alltag, sich Konfliktsituationen stellen und diese lösen zu können. Solche  Erfahrungen tragen auch zu einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung bei. Konflikte geschehen immer auf Augenhöhe aller Beteiligten, es wird um eine Sache diskutiert und eine Lösung angestrebt. Dies ist keine Form von Mobbing!

Die Arbeitsgruppe „Gesundheitsfördernde Schule“ am Schulsprengel Innichen startete im Herbst 2017 einen Entwicklungsprozess, der dem Thema Mobbing entgegenwirken soll. Am Ende dieses Prozesses wird ein Maßnahmenkatalog entstehen, der den jeweiligen Schulstellen helfen soll, präventiv dem Thema „Mobbing“ zu begegnen und bei Auftreten von Mobbingsituationen kompetent zu reagieren. Um diesen Maßnahmenkatalog aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungswelten heraus zu entwickeln, erachtet es die Arbeitsgruppe „Gesundheitsfördernde Schule“ als unumgänglich, Schüler/-innen, Eltern, Lehrpersonen, die Frau Direktor und externe Beratungskräfte in den Entwicklungsprozess einzubeziehen.

In diesem Zusammenhang haben bereits Lehrerfortbildungen, Informationsveranstaltungen für die Schüler/-innen und ein gemeinsames Treffen der Arbeitsgruppe mit Elternvertretern stattgefunden.

 

Folgende Maßnahmen wurden dabei erarbeitet:

 

·        rasche Information aller Beteiligten bei Mobbingverdacht (Schule informiert Eltern, Eltern informieren Schule)

 

·        erstes informatives Gespräch zwischen den Eltern und dem Klassenvorstand auf neutralem „Boden“ (außerhalb des Schulgebäudes)

 

·        Anfordern externer Unterstützungen

 

·        Zusammenarbeit zwischen dem Elternhaus und der Schule (Alle Beteiligten orientieren sich an den vereinbarten Maßnahmen.)

 

·        die Kinder und Jugendlichen präventiv stark machen (soziales Lernen)

 

·        die gesamte Klasse in den Prozess integrieren

 

Dies sind erste Ergebnisse, die auch auf dem eigenen Link der Homepage der Schule veröffentlicht wurden.

 In einem nächsten Schritt werden die Schüler/-innen vermehrt in diesen Entwicklungsprozess eingebunden.

Die Arbeitsgruppe möchte sich hiermit bei allen bedanken, die bisher produktiv mitarbeitet haben.

Wir wünschen uns und hoffen, dass noch viele gute Ideen und konstruktive Diskussionen ins Konzept integriert werden. Nehmen Sie sich bitte - bei gegebenen Anlässen - die Zeit, einen wichtigen Beitrag für ein angenehmes Miteinander zu leisten.


Tag des fairen Handels

Schon seit einigen Jahren ist das Thema „Fairer Handel“ Teil des jährlichen Veranstaltungsprogrammes der Bibliothek. Auch in diesem Jahr wurde dieses Angebot aufgegriffen und noch umfangreicher abgehandelt. Die Schüler der beiden dritten Klassen arbeiteten an den Stationen „Billiger geht immer“, „Todschicke Jeans“ und „Unfaire Bananen“. Dabei erfuhren sie einiges über die unmenschlichen Produktionsbedingungen in vielen Textilfabriken bzw. auf vielen Plantagen unserer Welt.

Außerdem nützten wir heuer an unserer Schule die folgenden Bildungsangebote der oew (Organisation für Eine solidarische Welt mit Sitz in Brixen): “Schokokoffer” und “Unfaires Spiel”.

Eine Referentin beleuchtete gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern den Weg von der Kakaobohne bis hin zum Schokoladengenuss. Am Beispiel Kakao erhielten die Schüler/-innen Einblick in globale Zusammenhänge, lernten die „bitteren“ Seiten dieser süßen Verführung kennen und stellten im Anschluss ihre eigene Schokolade her.

Der Kampf der Giganten gegen die Zwerge auf dem Markt dieser Welt wurde außerdem durch ein Rollenspiel thematisiert. Im „Unfairen Spiel“ und im anschließenden Austausch erfuhren die Schüler/-innen viel Wissenswertes über die Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden unserer Welt, über schwankende Preise, über die Macht der Abnehmer/-innen usw. Der Referentin gelang es, die komplexen Zusammenhänge im Weltmarkt anschaulich und verständlich zu vermitteln.

Entsprechend positiv fielen die meisten Rückmeldungen der Schüler/-innen zum Tag des fairen Handels aus.                                                                                                                                         Bericht: Anna Happacher


Eine Stunde lang lesen, was man will

Anlässlich des Welttags des Buches am 23.04.2018 wurde in der Mittelschule in der zweiten Unterrichtsstunde in allen Klassen „unverschult“ gelesen. Schüler/innen und Lehrer/innen lasen, was ihnen gefiel.



Weihnachtsfeier mit den GrundschülerInnen

Am Freitag, dem 15. Dezember, waren die Schüler/innen der ersten Klasse Grundschule und ihre Lehrpersonen in der Mittelschule zu Gast. Die Schüler/innen der Klasse 1b hatten sie zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Es war erstaunlich, wie sich die Mittelschüler/innen ins Zeug legten, um den Kleinen eineinhalb Stunden Abwechslung zu bieten. Die Veranstaltung begann um 11.00 Uhr und endete um 12.30 Uhr. Beim Abschied sah man auf beiden Seiten fröhliche Gesichter.

Das Programm der Veranstaltung sah wie folgt aus:

 

  • Begrüßung mit dem Lied „Ihr Kinderlein kommet
  • Besinnlicher Text: „Die vier Kerzen am Adventskranz“
  • Schüler/innen lesen ihre Weihnachtsgeschichten vor
  • Spielen des Theaterstücks „Das kleine Sternchen Blinki und die Heilige Nacht“
  • Mehrere Schüler/innen spielen mit ihren Instrumenten Weihnachtslieder
  • Ein Weihnachtsstern wird gebastelt
  • Gemütlichkeit bei Himbeersaft und Keksen

 

Auch die Grundschüler/innen hatten ein Gastgeschenk mitgebracht, und zwar führten sie um den Adventskranz einen Tanz auf.

Was sagen die Schüler/innen der 1b zur Veranstaltung?

 

Mir hat die Veranstaltung gut gefallen, weil es lustig war, mit ihnen Sterne zu falten. Unsere geschriebenen Geschichten waren auch schön. Ich würde so etwas noch einmal machen. Lisa

 

Mir hat die Feier gut gefallen, weil sie den Kindern auch gut gefallen hat. Und alles hat Spaß gemacht. Ich würde so etwas noch einmal machen. Emiliy

 

Mir hat diese Veranstaltung sehr gut gefallen, vor allem sobald wir die Sterne gebastelt haben und auch, sobald sie einen Tanz aufgeführt und dazu gesungen haben. Ich würde so etwas noch einmal machen. Valentina

 

Mir hat gefallen, dass sich die Kinder nicht gelangweilt haben, sondern großen Spaß hatten. Die Kekse haben mir auch sehr gut geschmeckt. Jakob

 

Mir hat die Veranstaltung gut gefallen. Das Theaterspielen war schön und das Falten der Sterne war auch toll. Lara

 

Mir hat die Veranstaltung gefallen, weil es Spaß gemacht hat und die Kleinen waren sehr still und brav. Ich würde so etwas gerne noch einmal machen, um ihnen eine Freude zu bereiten. Leonie

 

Mir hat es gut gefallen. Die Kinder waren nett und hatten viel Spaß. Aber auch wir haben uns gut unterhalten. Ich würde es gerne noch einmal machen. Laura

 

Mir hat das Treffen gut gefallen, da die Erstklässler sehr brav waren. Das Theater und unsere Geschichten haben ihnen gefallen. Für uns haben sie einen Tanz vorbereitet. Beim Falten der Sterne konnten wir ihnen helfen. Annegret

 

Mir hat alles gut gefallen. Beim Theaterspielen haben wir nicht viele Fehler gemacht. Die Sterne haben wir gerne mit ihnen gebastelt. Unsere Musikanten haben es auch gut gemacht. Alle hatten Spaß. Raphael

 

Mir hat die Feier gut gefallen, weil ich meine Lehrer vom Vorjahr gesehen habe und die Kleinen waren ganz nett und süß. Am Schluss haben wir gute Kekse gegessen. Ich möchte so eine Veranstaltung noch einmal machen. Ludovico

 

Das Theater war leicht zu lernen und hat den Kindern gefallen. Es war schön, mit ihnen zu basteln. Ich würde so etwas gerne noch einmal machen. Stefan

 


Vorweihnachtliche Vorleseveranstaltung im Medientreff 3

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 B der Mittelschule Innichen hießen am Dienstag, 19.12.2017, ihre Eltern und Angehörigen zu einer vorweihnachtlichen Vorleseveranstaltung im Medientreff 3 willkommen.

 

In den Wochen zuvor hatten sie sich in den Fächern Englisch, Italienisch, Deutsch und Musik darauf intensiv vorbereitet.  Neben dem Vortrag besinnlicher und lustiger Texte in den drei Sprachen  zu den Themen Advent und Weihnachten sangen die  Schülerinnen und Schüler weihnachtliche Lieder, einige von ihnen spielten dazu auf ihren Instrumenten.

 


Spurensuche am Nil

Am 10. Oktober war es wieder soweit: Frau Ruth Schmidhammer kam in der Rolle einer ägyptischen Königin an die Mittelschule Innichen, um die Schüler/-innen der beiden ersten Klassen in das Thema „Altes Ägypten“ einzuführen und dafür zu begeistern.

Die „Spurensuche am Nil“ ist ein Konzept zur Leseförderung, welches das Rollenspiel der Vermittler/-innen und der Teilnehmer/-innen in den Mittelpunkt stellt.

Dabei lernten die Schüler/-innen neue Sachbücher, aber auch belletristische Werke über das alte Ägypten kennen und entdeckten diese auf spielerische, handlungsorientierte Art. So bekamen sie z. B. einzelne Seiten von Büchern, fanden sich auf diese Weise zu Kleingruppen zusammen, suchten das passende Buch und beantworteten anschließend mithilfe von Sachliteratur eine Frage. Zuletzt erfolgte eine kurze Präsentation des Ergebnisses im Plenum.

Außerdem bastelten die Schüler/-innen ein Amulett, entzifferten einen Hieroglyphentext und durften schließlich noch ein ägyptisches Dessert verkosten.

Mit ihrer gewohnt gekonnten Art gelang es Ruth Schmidhammer auch heuer wieder, die Schüler/-innen in ihren Bann zu ziehen und eine gelungene Auftaktveranstaltung zur Stationenarbeit „Altes Ägypten“ anzubieten.

Bericht: Anna Happacher



GEOLOGISCHE  WANDERUNG  AUF  DEN  UNTEREBENKOFEL

 

Im Rahmen der „Schulinternen Fortbildung“ wurde am 24. August eine geologische Wanderung auf den Unterebenkofel in den Sextner Dolomiten angeboten. Eine Gruppe von Lehrpersonen hatte sich dafür gemeldet und so traf man sich bei herrlichstem Wetter um 08.00 Uhr morgens am Parkplatz „Antoniusstein“ im Innerfeldtal. Referentin war Frau Sieder Gertraud aus St. Georgen.

 

Die Wanderung führte an der Dreischusterhütte vorbei, Richtung Lückeleschartl. An der „Oberhütte“ zweigte man rechts ab und folgte nun keiner Markierung mehr, sondern den Steinmännchen. Die Wanderung auf den Unterebenkofel gilt als Geheimtipp, wenn man dem Trubel der gängigen Wanderziele entfliehen will. Auch unsere Gruppe begegnete niemandem, lediglich ein paar Schafe grasten auf kargen Flächen.

 

Durch Latschen ging es ziemlich steil bergauf, dann über eine breite Grasrinne hinauf auf einen Sattel. Von dort wanderte die Gruppe auf das Gipfelplateau. Beeindruckend war dabei unter anderem eine Stelle, an der zahlreiche Edelweiß blühten. Überhaupt wunderte man sich immer wieder, wie in kargstem Gelände noch Blumen in kräftig bunten Farben blühten. Nach mehr als 1000 Höhenmetern war das Ziel auf 2581 m erreicht. Ein grandioser Ausblick auf eine herrliche Bergwelt bot sich: Man hatte nicht nur die Sextner Dolomiten vor Augen, sondern man sah bis zum Großglockner und bis in die Marmarole.

 

Aber der eigentliche Grund dieser Fortbildung war die Karstlandschaft auf dem Plateau des Kofels. Interessante Karstformationen, fast wie Dolomiten in Miniatur, gab es zu bestaunen. Und so waren die Ausführungen und Erklärungen der Referentin sehr lehrreich und interessant. In kompetenter Weise erfuhr die Gruppe im Laufe der Wanderung vieles über die Entstehung der Dolomiten, über die Bildung der einzelnen Schichten, die Benennung der Gesteine und natürlich auch über die Entstehung der Karstformationen.

 

Die geologische Wanderung endete um 17.00 Uhr und allgemein wurde der Wunsch laut, dass derartige Fortbildungen jährlich stattfinden sollten.

                  Karstformationen                                                                                   fröhliche Gruppe                                                        


CAIUS IST EIN DUMMKOPF von Henry Winterfeld                                  im Kollektiv aufgearbeitet

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1 B lasen in den Monaten  März/April 2017 das Buch „Caius ist ein Dummkopf“ von Henry Winterfeld als Klassenlektüre. Sozusagen als Wiederholung wurde dann jeder/jedem der Schüler/innen ein Kapitel (22 Kapitel für 22 Schüler/innen) zugewiesen. Jede/r musste jeweils eine Inhaltsangabe zum zugewiesenen Kapitel verfassen, den ersten und letzten Satz des Kapitels abschreiben und eine passende Szene des Kapitels zeichnen.  Das Ganze ergab dann ein „Schaufenster“.

 


Informationen über China aus erster Hand

Am Freitag, dem 21. April 2017,  war Helmuth Senfter, Juniorchef des Innichner Unternehmens Senfter AG,  bei Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Innichen zu Gast. Herr Senfter lebte 15 Jahre lang in China und hat dort ein Joint-Venture-Unternehmen aufgebaut. Dankenswerterweise hatte er sich dazu bereiterklärt, für die Schüler/innen der dritten Klassen diesen Vortrag zu halten, der die Schwerpunkte Geschichte Chinas, chinesische Schrift und Sprache, Schulsystem in China, Familienplanung (Ein-Kind-Ehe), Stadtentwicklung von Shanghai sowie Gegensatz Stadt–Land  hatte. Die Schüler/innen folgten interessiert seinen Ausführungen und stellten am Ende des Referats Fragen. Der Klassensprecher der Klasse 3 C Peter Krautgasser bedankte sich abschließend  im Namen der Mitschüler/innen aller dritten Klassen bei Herrn Senfter für sein Kommen mit einem kleinen Geschenk. 

(Lisbeth Holzer)


Mittelschüler/innen zu Gast im Seniorenwohnheim von Innichen

Am Dienstag, den 11.04.2017, statteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3B und die Mitglieder des Schulchores den Bewohnern des Seniorenwohnheimes von Innichen einen Besuch ab.  Die Schüler/innen lasen Balladen szenisch vor und musizierten dazu.

 


Lehrausflug nach Langtaufers – Es ging auch ohne Handy

Wie es in der Mittelschule Innichen schon seit Jahren üblich ist, verbrachten die Schülerinnen und Schüler der zweiten  Klassen auch heuer wieder vier Tage in Langtaufers.

 Nach vierstündiger Busfahrt erreichten sie am Sonntagabend mit den sie begleitenden Lehrpersonen ihr Ziel.  Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 A waren in der Berghütte Maseben untergebracht, während die Mädchen und Buben der Klasse  2 B in zwei Häusern im Tal wohnten.

 In den vier Tagen in der Erlebnisschule erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über die Tiere im Winter, die Wollverarbeitung, das Buttermachen und die Tiere auf einem Bauernhof. Sie filzten und backten Vinschgerlen, wanderten auf die Ochsenbergalm und fuhren auf Hornschlitten zu Tal. Außerdem stand eine Schneeschuhwanderung auf dem Programm. Eine ganz neue Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler war jedoch, dass sie vier Tage ohne Handy auskommen mussten.                              

                                                                                                                                                               Lisbeth Holzer

 

Hier nun einige Antworten auf die Frage „Vier Tage ohne Handy – wie erging es dir dabei?“

  • Mir erging es ohne Handy gut, denn es war mal eine Abwechslung und es war besser, dass nicht alle ständig beim Handy waren.
  • Mir erging es gut, weil wir immer etwas zu tun hatten.
  • Allgemein erging es mir gut, aber man hatte vier Tage nicht Kontakt zu Freundinnen und Freunden, die nicht in der zweiten Mittelschule sind.
  • Mir erging es dabei gut, da wir ohne Handy Kartenspiele spielten.
  • Ich fand es gut, dass wir kein Handy hatten. Dadurch haben wir mehr miteinander geredet.
  • Es war nicht so schlimm, aber man hat die Musik vermisst.
  • Das fand ich überhaupt nicht schlimm. Ich bin sogar froh gewesen, weil sonst wären sicher einige nur beim Handy gewesen.
  • Es war schrecklich, ich habe mein Handy total vermisst. Länger hätte ich es nicht mehr ausgehalten.
  • Mir war es ziemlich egal, dass ich kein Handy hatte.
  • Ich hatte keinen Drang auf mein Handy, weil man immer miteinander reden konnte und weil wir immer volles Programm den ganzen Tag hatten.
  • Mir erging es ganz gut ohne Handy. Die Zeit verging viel  schneller.
  • Es war für mich kein Problem, weil ich schon fünf Monate ohne Handy überlebt habe.
  • Sehr gut. Es war überhaupt nicht schlimm. So konnte man gut Spiele spielen und reden.
  • Die ersten Tage ohne Handy gingen gut, aber dann vermisste ich es.
  • Ganz normal. Ich habe sogar fast vergessen, dass ich eines habe. Wir haben den ganzen Tag etwas gemacht.
  • Die Tage ohne Handy waren sehr, sehr gut für mich, weil man endlich einmal persönlich mit allen reden konnte und so die anderen viel besser kennenlernen konnte.
  • Mir hat das Handy gar nicht gefehlt, weil ich es auch zu Hause kaum benutze. Wenn wir das Handy mitgenommen hätten, wäre bestimmt jeder nur mit seinem Handy beschäftigt gewesen und hätte sich nicht mehr für die anderen interessiert.
  • Mir hat es ohne Handy nicht gut gefallen.
  • Es war wirklich fein, einmal nicht immer erreichbar zu sein und sich ohne das Handy auch mit anderen Leuten zu unterhalten.
  • Mir haben die Tage ohne Handy eigentlich recht gut gefallen, auch wenn man auf der langen Fahrt gut eine Ablenkung hätte gebrauchen können.

Klasse 2A

Klasse 2B


Die Sage vom Riesen Haunold von Mittelschülern etwas anders erzählt

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 B der Mittelschule Innichen befassten sich nach Weihnachten im Deutschunterricht mit dem Thema Sagen. Unter anderem schrieben sie in Kleingruppen die Sage vom Riesen Haunold um. Hier nun eine Kostprobe davon:

 

Der Riese Haunold  von Lorena Brugger, Lukas Lanzinger und Max Trojer (im Bild von rechts nach links)

 

Es war einmal ein Riese namens Haunold, der auf einem Berg wohnte, welcher von den Bewohnern des Dorfes Innichen noch nicht benannt worden war. Dieser Riese trieb in der Umgebung von Innichen sein Unwesen.

 Die Innichner bauten gerade eine neue große Kirche. Der Bau war sehr anstrengend für sie und eigentlich unmöglich. Sie waren nämlich nicht im Stande, die großen Steinquader, die sie vom Berg holten, ins Dorf zu transportieren. Das kam dem Riesen gerade gelegen, denn er hungerte und so wollte er den Bewohnern von Innichen einen Handel vorschlagen. Er stapfte ins Dorf und begann zu sprechen. Seine laute Stimme war überall zu vernehmen: „Wenn ich euch helfe, euer Steingebäude fertigzustellen, gebt ihr mir dann pro Tag ein Kalb und drei Säcke Bohnen?“ Zuerst waren alle wie versteinert, aber bald begann ein mutiger Innichner zu sprechen: „Oh Haunold, das wäre uns eine Ehre.“

 So kam es, dass die Innichner mit dem Bau der Kirche schnell vorankamen. Doch sie bemerkten auch bald, dass sie nicht mehr viele Kälber und Bohnen entbehren konnten.

 Nach nicht sehr langer Zeit war die Kirche fertiggestellt. Der Riese verlangte aber weiterhin seine Ration. So beschlossen die Innichner, den Riesen zu töten. Sie gingen eines Tages auf den Berg, wo der Riese schlief. Ein junger Mann hatte einen Plan, wie sie ihn töten könnten. Der Mann hatte ein Wespennest mitgebracht. Zuerst band er dem Riesen die Schnürsenkel seiner Schuhe zusammen. Anschließend steckte er ihm das Wespennest in den Mund. Es dauerte nicht lange, da gab der Riese einen ohrenbetäubenden Schrei von sich. Er erhob sich, stolperte und fiel hin. Als er versuchte, wieder aufzustehen, stolperte er nochmals und stürzte den Berg hinunter. Ein lauter Donner ertönte und der junge Mann vermutete, dass der Riese unten aufgeschlagen war. Die Menschen  jubelten. Der Riese war tot. Im Dorf wurde tagelang gefeiert. Alle waren froh, alle tanzten.

 Zur Erinnerung an die Hilfe des Riesen Haunold benannten die Innichner den Berg nach ihm und hängten eine seiner Rippen über dem Portal in der Vorhalle der Stiftskirche auf. Diese Rippe hängt noch heute dort.

 


Offene Ganztagsklasse OGTK an der Mittelschule – erweitertes Angebot

An der Mittelschule Innichen gibt es die Möglichkeit, ein zusätzliches außercurriculares Nachmittagsangebot zu nutzen, das mit pragmatischen, aber auch kreativen und sportlichen Angeboten lockt.

 

Es startet mit der Hausaufgabenbegleitung.

Jeweils montags von 14.00 - 15.00 Uhr finden sich nicht wenige Schülerinnen und Schüler in den Lernräumen der Mittelschule ein, um gemeinsam und begleitet an ihren Hausaufgaben zu arbeiten. Unter dem Motto „GEMEINSAM  STATT  EINSAM“ tüftelt eine altersgemischte Gruppe quer durch Klassen und Züge an schriftlichen und mündlichen Aufträgen. Bei gleichen Hausaufgaben ist kooperatives Arbeiten möglich. Computerraum und Bibliothek stehen bei Bedarf als zusätzliche Lernumgebungen zur Verfügung.

 

Ein wesentlicher Beweggrund für die Teilnahme besteht darin, zwar nicht durchgehend, aber doch auf gezielte Nachfrage hin, durch zwei Lehrpersonen sachkundig unterstützt zu werden. Frau Anna Happacher und Frau Sabine Rubatscher haben in der Regel alle Hände voll zu tun, um dem Bedarf an Beratung und Begleitung nachkommen zu können. Schließlich geht es zusätzlich zum primären Anliegen des Erledigens der Hausaufgaben darum, sich in Lernstrategien und im Leben in der Gemeinschaft zu üben, LIG nennt sich das im Fachjargon. Dazu gehört es, die eigenen Arbeitsmaterialien zu ordnen, im Schrank Ordnung zu halten, Rücksicht zu üben, sich gegenseitig zu unterstützen… Die Bereitschaft zu eigenverantwortlichem Arbeiten seitens der einzelnen Schülerinnen und Schüler trägt wesentlich zum Gelingen des Ganzen bei.

Im Künstleratelier als weiterem Angebot der OGTK gibt es in diesem Schuljahr die Möglichkeit, dass Mittelschüler/innen und Fünftklässler jeweils montags von 15.00 – 17.00 Uhr gemeinsam arbeiten und so ihre künstlerisch-kreativen Begabungen unabhängig vom Stufencurriculum voll entfalten können. Dankenswerterweise konnte Sabine Rubatscher, Kunsterzieherin und künstlerische Leiterin, für die Ausdehnung des altersgemischten Ansatzes auf die fünften Klassen der Grundschulen gewonnen werden. So ergab sich zugleich ein weiterer Baustein für die Gestaltung fließender Übergänge zwischen den Schulstufen.

 

Im Künstleratelier bietet sich die Möglichkeit, selbsttätig und frei zu experimentieren und so Neues zu erproben, das im Kernunterricht sonst kaum Platz findet. Das gilt für Techniken, Materialien und Arbeitsweisen besonderer Kunstströmungen, wie z. B. LANDART. Unsere Nachwuchskünstler/innen nutzten die milden Herbsttage dazu, sich auf Motiv- und Materialiensuche ins Freie zu begeben um schlussendlich wunderbare Kreationen zu gestalten.

 

 

Das Sichtbarmachen vielfältiger Schülerarbeiten an den Ausstellungsflächen trägt einerseits zur durchwegs großen Motivation der Schüler/innen bei, andererseits wesentlich zur Verschönerung unseres Mittelschulgebäudes und in der Folge zur Freude aller, die sich dort aufhalten.

 

 

Wer mehr technisch bzw. informationstechnologisch als künstlerisch interessiert ist, für den gibt es im Schuljahr 2016/17 alternativ zum Künstleratelier die Möglichkeit, sich in die Computerwerkstatt einzuschreiben. Es handelt sich hierbei um ein ganzjähriges Angebot für Computerfreaks und solche, die es werden wollen. Auch hier gilt, dass altersgemischt gearbeitet wird, zeitweise gemeinsam mit interessierten Fünftklässler/innen.

Ausgehend von einer digitalen Mind-Map zum Erkunden und Sammeln der Schülerinteressen werden Bilder bearbeitet, Logos und Animationen gestaltet, das Zehnfingerschreiben geübt und Internetseiten erstellt. Gearbeitet wird ausschließlich mit Open-Source-Programmen, die für die Schüler/innen auch zu Hause verfügbar sind.

Als gemeinsames Projekt wird an der Internetseite „creative craft club“ gebastelt mit dem Ziel des Sichtbarmachens aller Projekte und Projektergebnisse im Kunst- und Technikunterricht. Die Arbeitsweise ist weitgehend selbstständig, wobei drei Schüler/innen die Website anlegen und einer sie weiter verwaltet. Auch die Verlinkung mit der Homepage des Schulsprengels ist angedacht.

Demnächst werde sich die Computerwerkstatt mit der Gestaltung von Schattenwand und Audio in ein Theaterprojekt der Mittelschule einklinken, so der Didaktische Systembetreuer und Projektleiter Manuel Vieider.   

Auch für die sportlich Interessierten gibt es im Rahmen der OGTK als passendes Angebot eine für alle „offene Sportgruppe“. Durchschnittlich 20 Schüler/innen, bunt gemischt nach Alter und Ausgangskompetenzen, aber mit einheitlich großer Freude an Sport und Bewegung, treffen sich jeweils montags von 16.00 – 17.00 Uhr zu drei Bewegungsblöcken im Ausmaß von sieben bis acht Stunden. Im vielseitigen Angebot hält unser Sportlehrer und Projektleiter Thomas Hintner für jede und jeden Teilnehmer passende und reizvolle Aufträge bereit. Um dem inklusiven Anspruch gerecht zu werden wird ausschließlich gespielt: große und kleine Ballspiele sowie vielfältige Bewegungsspiele stellen nicht die Leistung, sondern die Freude an der Bewegung in den Vordergrund. 


PLEIN-AIR-MALEREI IN DEN DOLOMITEN²

Im Rahmen der Begabungs- und Begabtenförderung wurde im Herbst dieses Jahres das Projekt Plein-Air-Malerei in den Dolomiten² ins Leben gerufen. Insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler aus 8 verschiedenen Mittelschulen des Pustertales nahmen daran teil. Die kunstinteressierten Schüler besuchten bei einem ersten gemeinsamen Treffen die Ausstellung „plein air – Freilichtmalerei in Österreich um 1900“ im Rudolf Stolz Museum in Sexten um einen Eindruck der Malerei unter freiem Himmel zu bekommen. Anschließend erprobten sie im Kunstraum der Mittelschule Innichen eine Grattage-Technik. Ende September fanden dann drei Treffen in Toblach beim Dreizinnenblick, im Fischleintal und in Froneben bei Sexten statt, bei denen die Schüler vor Ort die Stimmung einfingen und zu Papier brachten. Auch vier unserer Schüler waren dabei: Margareta Gutwenger, Sophia Mitterhofer, Peter Krautgasser und Adrian Lanz. Die durchweg gelungenen Ergebnisse kann man noch bis zum 16. April 2017 in der Ausstellung „Junge Künstler/Innen aus dem Pustertal: Plein-Air-Malerei in den Dolomiten²“ im Rudolf Stolz Museum bewundern.

 


Informationen über China aus erster Hand

Am Freitag, dem 13. Mai 2016,  war Helmuth Senfter, Vizepräsident der Senfter Holding,  zu Gast in der Mittelschule von Innichen. 

 

Helmuth Senfter lebte 15 Jahre lang in China und baute dort ein Joint-Venture-Unternehmen auf, das vor einigen Jahren wieder verkauft wurde.  Mittlerweile besitzt die Senfter Holding ein eigenes Werk in Shanghai. Einmal im Monat fliegt Helmuth Senfter dorthin.

 

Dankenswerterweise hatte er sich  dazu bereiterklärt, den Schüler/innen der dritten Klassen unentgeltlich einen Vortrag über China zu halten, der die Schwerpunkte Geschichte und  Entwicklung der Stadt Shanghai,  geschichtliche Entwicklung des chinesischen Staates, Grundlagen der chinesischen Schrift und Sprache, Schulsystem in China, Bevölkerungspolitik (Ein-Kind-Ehe usw.), Gegensätze  zwischen Stadt und Land  sowie Joint-Venture-Unternehmen in China beinhaltete. Helmuth Senfter verstand es, die Schüler/innen mit seinen Ausführungen zu fesseln und deren Interesse an China  zu wecken. 

 

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Manuel Maieron aus der Klasse 3 B  im Namen der Mitschüler/innen aller dritten Klassen mit einem kleinen Erinnerungsgeschenk bei Herrn Senfter für sein Kommen.

 

Lisbeth Holzer


Landesmeisterschaften Orientierungslauf

Viele Mittelschüler und Mittelschülerinnen von Innichen nahmen auch heuer wieder an der Orientierungslauf – Landesmeisterschaft in Weißenstein teil. Das Rennen war sehr anspruchsvoll und einige Posten waren fast unmöglich zu finden. Die Athleten benötigten besonders viel Ausdauer und vor allem einen kühlen Kopf, sich im hügeligen und verwachsenen Gelände zu orientieren. Dennoch gelang es all unseren Mittelschülern, hervorragende Leistungen zu erzielen und sicher ins Ziel zu laufen.

Bei den Mädchen der 1. Klassen konnte sich Marie Mitteregger die Silbermedaille holen und wurde somit zur Vizelandesmeisterin im Orientierungslauf in ihrer Kategorie. Irene Steinwandter kam als Fünfte ins Ziel, Maddalena Truant als Siebte.

Bei den Buben wurde Jonas Happacher Sechster und Thomas Lanzinger Achter. Die Mädchen der 2. und 3. Klassen konnten sich mit dem wiederholten Sieg von Marie Christine Happacher, mit einem siebten Platz von Rebecca Landolfi und dem achten Platz von Alina Gscheider den zweiten Rang in der Gesamtwertung sichern. Die Buben der 2. und 3. Klassen konnten sich sogar den ersten Platz in der Mannschaftwertung holen und somit ein Ticket für die  Italienmeisterschaften. Jakob Kofler erzielte den ausgezeichneten zweiten Platz, Jonas Steinwandter den vierten und Ken Köllemann den fünften.

Ein ganz großes Kompliment an alle!


„Unverschultes“ Lesen in der gesamten Mittelschule

Alle Schülerinnen und Schüler, alle Lehrerinnen und Lehrer lasen am Freitag, dem 22.04.2016, in der letzten Unterrichtsstunde das, was ihnen gefiel, ganz ohne „schulische Absicht“.  Nicht von ungefähr fand diese Aktion am Vortag des Welttages  des Buches statt.  Die Schüler/innen sollten einmal eine „andere“ Lesestunde in der Schule erfahren.

Il Piccolo Principe – Der Kleine Prinz Musiktheater nach dem Werk „Le Petit Prince“ von Antoine de Saint-Exupèry

Ein wahres Fest für Augen und Ohren bot sich den Besucherinnen und Besuchern des Musiktheaters „Il Piccolo Principe“ bei den drei Aufführungen, wobei sich die Schüler/innenleistungen von Mal zu Mal zu steigern schienen. So groß waren Motivation und in der Folge Konzentration, Kooperation und Einsatz.

 

Beeindruckend waren das Bühnenbild in seiner prägnanten Einfachheit, die gezielte Sparsamkeit im Einsatz von Requisiten und Technik, die gekonnte Darstellung typischer Charaktere und  das gelungene Herausarbeiten und Präsentieren zentraler Aussagen.

 

Die Projektleitung Caterina Candido entschied sich diesmal dafür, die Hauptrolle des „Piccolo Principe“ auf gleich mehrere Darstellerinnen und Darsteller zu verteilen, was einerseits Entlastung schuf, andererseits vielen Schülerinnen und Schülern Gelegenheit bot, Präsentationskompetenzen zu erwerben und Bühnenerfahrung zu sammeln.

 

Insgesamt kann die Besetzung der Rollen als vortrefflich bezeichnet werden. Hierbei wurde auch dem inklusiven Ansatz der Schule Rechnung getragen. Die Einladung zum Mitmachen am Wahlfach richtete sich an alle, die Lust am Sprachenlernen und an  ganzheitlichen Lernerfahrungen hatten. Die Mitarbeiterin für Integration Edeltraud Obgrießer trug unterstützend dazu bei.

 

Bezeichnend war des Weiteren der fächerübergreifende Ansatz mit vielen überfachlichen Lernangeboten, sodass sich an die 50 Schülerinnen und Schüler mit  Interessen und Stärken im sprachlichen Bereich, in Kunst, Technik und Musik einbringen konnten. Die Lehrpersonen für Kunst und Technik Sabine Rubatscher und Manuel Vieider ließen es an nichts fehlen, um dem Publikum gemeinsam mit ihren Schülern ein optisches Highlight bieten zu können. Zum perfekten Gesamterlebnis trug schließlich das musikalische Arrangement durch Roberta Webhofer und die Umsetzung durch das Schulorchester unter ihrer Leitung bei.

 

Mögen die zentralen Botschaften der Bedeutsamkeit guter Freundschaften, des wahren Sehens mit dem Herzen und sprachlicher Vielfalt als Reichtum Schüler/innen und Publikum weit in den Alltag hinein begleiten.

Die Schule bedankt sich für die finanzielle Unterstützung durch den Bildungsausschuss Innichen und die freiwilligen Spenden des Publikums.

 

Für den Schulsprengel Innichen

Luise Obersteiner

Der keine Prinz: Erarbeitung des Bühnenbilds


Faschingskabarett  der Klasse 3b

In diesem Jahr gab es an der Mittelschule Innichen keine Faschingszeitung, sondern zum ersten Mal ein Faschingskabarett. Die Lehrpersonen, Frau Holzer Lisbeth und Frau Lampacher Klara, entschieden sich zu Beginn des Schuljahres, den Schülerinnen und Schülern der Klasse 3b dieses Wahlangebot zu unterbreiten. Prompt meldeten sich 13 Schüler/innen, die ab Anfang Dezember die schwierige Aufgabe hatten,  die Beiträge zum Kabarett selbst zu schreiben. Wie man weiß, ist es eine schmale Gratwanderung zwischen witzig und geschmacklos, zwischen gemäßigt und beleidigend. Auch wenn die Gruppe großen Spaß hatte, wurde immer darauf geachtet, dass niemand mit Worten bösartig angegriffen oder verletzt wurde.

 

Nach intensiver Arbeit und zahlreichen Proben stand am Dienstag, dem 02. Februar, die Aufführung des Faschingskabaretts  vor versammelter Schüler- und Lehrerschaft im Josef-Resch-Haus an. Auch die Frau Direktorin hatte es sich nicht nehmen lassen, die Veranstaltung zu besuchen. In den hinteren Reihen hatten sich auch Eltern positioniert, die gespannt auf den Beginn warteten.

 

Trotz Nervosität und angespannter Erwartung machten alle Akteure ihre Sache grandios und das Angebot konnte sich sehen lassen. So meldete sich die Verkehrsmeldezentrale, eine Mathestunde wurde nachgespielt, die Nachrichten brachten den neuesten Klatsch und Tratsch, der Wetterbericht durchleuchtete die einzelnen Räume der Schule, der Bauer Hassan suchte eine Frau und  in „Dingsda“ wurden einige Personen, die an der Schule arbeiten, aufs Korn genommen. Zum Schluss folgte noch ein Boarischer Tanz, bei dem die Buben im Dirndl und die Mädchen in Lederhosen ihr Bestes gaben.

 

Ein Dank geht in diesem Zusammenhang an die Instrumentalgruppe unter der Leitung der Musiklehrerin Frau Webhofer Roberta, die das Kabarett musikalisch umrahmt hat und viel Applaus erntete. Auch der Schüler Paul Holzer Tschurtschenthaler, der mit seiner Ziehharmonika die Tänzer/innen des Boarischen begleitet hat,  verdient eine lobende Anerkennung.

 

Feiern sind für das Schulklima sehr wichtig und das Faschingskabarett war eine gelungene Veranstaltung. Ein großer Applaus gilt den 14 Akteuren, die sich bemüht und sich sehr gekonnt präsentiert haben.

 

Es ist natürlich immer leichter, über andere lachen zu können als über sich selbst. Jenen Personen, die sich durch die Aufführung gekränkt gefühlt haben sollten, soll gesagt sein, dass es eine Ehre ist, wenn man bei einem Kabarett aufs Korn genommen wird und nicht eine böswillige Kritik. 

 

Lampacher Klara


Kurt Kaindl - Reisen im Niemandsland

Am Freitag, dem 20.11.2015, kam Kurt Kaindl an die Mittelschule Innichen und brachte den SchülerInnen der zweiten und dritten Klassen durch ausgewählte Fotos und anschauliche Erzählungen die Zeit nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ näher. Ihm gelang es, mit vielen Details und Anekdoten zu seinen Fotos und Erlebnissen das Interesse der SchülerInnen zu wecken und ihnen eine Vorstellung über die für sie doch schon recht ferne Zeit zu vermitteln. Auch die zahlreichen Fragen von Seiten der SchülerInnen ließen darauf schließen, dass die Veranstaltung gelungen war und unsere Jugendlichen auch für solche Themen zu begeistern sind.


Gemeinschaftskonzert der Mittelschule Innichen und der Neuen Mittelschule Nußdorf Debant

„Auf uns – gemeinsam sind wir stark“

 

Dass im gemeinsamen Bemühen Wunderschönes entstehen kann, beweisen nun schon zum zweiten Mal Schüler/innen und Schüler der Mittelschule Innichen und der Neuen Mittelschule Nußdorf Debant mit ihren Lehrpersonen Dr. Roberta Webhofer aus Innichen und Mag. Claudia Peukert mit Team aus Debant in Osttirol.

 

Seit einigen Jahren besteht sie nun schon, diese Partnerschaft zwischen beiden Schulen. Zusammengeführt wurden sie durch das Projekt Osttirol im Schulverbund Pustertal. Im Grunde geht es darum, an der gemeinsamen Identität und den gemeinsamen Wurzeln zu arbeiten. Dies könnte durchaus im Geschichts- und Geografieunterricht erfolgen. Der Weg dieser Schulen jedoch ist ganzheitlich ausgerichtet: Sie wollen Gemeinsamkeit erleben, erspüren und erfahren, indem ihre Schüler/innen gemeinsam singen, musizieren und tanzen.

 

Die Schulen haben in den letzten Jahren aber auch andere Wege gewählt, um Begegnung zu ermöglichen. So haben sie sich beispielsweise passend zum Motto „Lafmo mitnondo“ gemeinsam mit vielen andern Schulen des gesamten Pustertales laufend auf den Weg  gemacht… Bestimmt werden in den nächsten Schuljahren wiederum kreative Wege und Inhalte der Zusammenarbeit gewählt werden. In diesem Schuljahr jedoch sollte noch einmal die musikalische Bildung im Mittelpunkt der Begegnung stehen, da diese an beiden Schulen – neben vielen anderen Aktivitäten und Schwerpunkten – eine besondere Rolle spielt.

 

Für die wohlwollende Unterstützung fleißiger Helfer/innen sei gedankt. Projekte wie dieses sind auf funktionierende schulinterne und externe Netzwerke angewiesen, vor allem aber auf die Initiative, die Kompetenz und das Engagement der Projektleitungen und – nicht zu vergessen -  auf motivierte Schüler/innen.

 

Umso erfreulicher war es, dass so viele der Einladung zu den Konzerten in Innichen und Nußdorf Debant gefolgt waren. Sie konnten sich am gelungenen Mix aus alpenländischer Volksmusik, Musik aus anderen Kulturen und moderner Musik erfreuen, wobei u. a. die sprachliche Vielfalt der Liedtexte Anlass zum Staunen gab. Nicht minder vielfältig präsentierte sich dem Publikum das Aufgebot an Instrumenten: es reichte von orchestraler Begleitung über typisch alpenländische Instrumente bis hin zum Ethno – Instrumentarium. Am meisten beeindruckt war das Publikum aber wohl von der pulsierenden Energie, dem Übermaß an Freude und Begeisterung der ca. 50 jugendlichen Sänger/innen und Musikant/innen.

 

Resümierend kann festgestellt werden, dass sämtliche Bildungsziele in fachlicher, sozialer und emotionaler Hinsicht erreicht werden konnten, sodass der Veranstaltungstitel „Auf uns. Gemeinsam sind wir stark“ nicht treffender hätte sein können.

 

Die Schuldirektorin

Dr. Aloisia Obersteiner

Wie finde ich in einem Sachbuch Informationen zu einem bestimmten Thema? Dieser Frage gingen Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen  im Jänner im Medientreff 3 nach. Sie übten unter der Anleitung der Bibliothekarin Eva Recherchetechniken anhand der im Wissenstrolley  enthaltenen Sachbücher und Arbeitsblätter.


Auch der Schuldiener Josef geht in Pension

Die Monate bis Weihnachten hatten es an unserer Schule in sich: Hatten wir Ende Oktober unsere Schuldienerin Marianna verabschiedet, da sie in Pension ging, so war am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien die Verabschiedung unseres langjährigen Schuldieners Josef an der Reihe. 17 Jahre lang war Josef der gute männliche Geist an unserer Schule gewesen, der mit unserer „Schulmami“ Marianna den Schulalltag „in Schuss“ gehalten hatte. Genauso wie Marianna war auch Josef immer da, wenn man ihn brauchte. Er ging seiner Arbeit sehr gewissenhaft nach, wie auch die Frau Direktorin in ihrer Dankesrede bemerkte. Und  eine seiner Hauptaufgaben war, uns Lehrpersonen zu verwöhnen, indem er uns sämtliche organisatorische Arbeiten abnahm.
Am 23. Dezember nachmittags versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft im Gang des ersten Stockes des Schulgebäudes, um Josef einen ehrlichen Dank auszusprechen. Schüler trugen ein Gedicht vor, die Lehrpersonen überreichten ihm ein Foto, auf dem Josef in seinem Schuldiener-Outfit zu sehen ist und sangen ihm, gemeinsam mit dem Verwaltungspersonal, ein lustiges „Schnadahüpfl“, das seine Tätigkeit an unserer Schule wiedergeben sollte. Die Feier war lustig, aber auch mit einer gewissen Wehmut verbunden. Der anschließende Umtrunk nach einer kurzen Weihnachtsfeier war von unseren Klassensprechern organisiert worden.
Wir wünschen Josef viel Freude auf seinem weiteren Lebensweg und dass sich sämtliche Wünsche und Träume für ihn erfüllen mögen.


Unsere „Schulmami“ geht in Pension

Unter Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern verbreitete sich in der letzten Schulwoche in Windeseile die Nachricht, dass die langjährige Schulwartin der Mittelschule, Frau Marianna Gutwenger, mit 01. November 2014 in Pension geht. Wenn es viele von uns auch nicht wahrhaben wollen, muss man ihre Entscheidung dennoch akzeptieren.

Marianna war seit geraumer Zeit die gute Seele an der Mittelschule. Sie sorgte sich nicht nur um das Wohl der Lehrpersonen, sondern auch der zahlreichen Schüler/innen. Wer einen Schmerz oder etwas auf dem Herzen hatte, der vertraute sich der Marianna an. Stets freundlich und guter Dinge hörte sie jedem zu, gab gute Ratschläge, verarztete Schüler/innen, die sich verletzt hatten, und wartete mit ihnen auf die Eltern, die sie abholen mussten, wenn sie sich nicht wohl fühlten. Ihre Arbeit als Schulwartin vernachlässigte sie dabei nie, sondern erledigte ihre Pflichten sorgfältig und verlässlich.

Um der Marianna unsere Dankbarkeit zu zeigen, wurde am Dienstag, dem 21. Oktober, eine Feier organisiert, anlässlich welcher sich alle bei Marianna bedanken konnten. Schülerinnen erzählten anhand der Buchstaben ihres Namens, wie sie die Marianna immer erlebt hatten. Lehrpersonen, Schüler/innen und Elfi vom Verwaltungspersonal spielten den Sketch „Mariannas Tageslauf an der Mittelschule“ und die Direktorin, Frau Luisa Obersteiner, bedankte sich im Namen aller für alles, was Marianna getan hatte. Die Lehrpersonen sangen für die Schulwartin ein „Schnadahüpfl“ und schließlich gaben auch alle Schüler/innen einige Lieder zum Besten.

Alle werden Marianna sehr vermissen.

Wir bedanken uns noch einmal bei unserer „Schulmami“ für alles, was sie für uns getan hat. Sie hat viel dazu beigetragen, dass man sich an unserer Schule wohl gefühlt hat. Und ihrem Nachfolger, Herrn Thomaser, wünschen wir in diesem Zusammenhang auch alles Gute für den Neustart und eine gute Zeit.